A

Vermögensverwaltung

Jeder Organismus für gemeinsame Anlagen einschließlich seiner Anlagezweige, dessen Zweck in gemeinsamen Anlagen besteht und der kein Organismus für gemeinsame Anlagen in Wertpapiere (OGAW) im Sinne der OGAW-Richtlinie ist.

Vom Anleger zu zahlendes Aufgeld oder Aufschlag auf den Nenn- oder Nominalwert (100 %). Es dient der Deckung eines Teils der Kosten, die bei Absatz und Vertrieb der Anteile durch den entsprechenden Dienstleister entstehen und wird an diesen ausgezahlt.

Die Wertminderung einer Immobilie kann jährlich zu einem bestimmten Prozentsatz als steuerlicher Verlust von den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung abgesetzt werden. [weiterlesen]

B

AIF, bei dem zum Zeitpunkt der Anlageentscheidung durch den Investor die Investitionsobjekte noch nicht feststehen, gleichwohl durch die Anlagestrategie feststehen.

C

Berechnungsmethode nach Art. 8 EU-AIFMD DVO zur Ermittlung des Gesamtrisikos durch Summierung der absoluten Werte aller Positionen.

D

Anleger, der der Fondgesellschaft ohne Einschaltung eines Treuhänders, d. h. unmittelbar betritt und namentlich im Handelsregister eingetragen ist.

E

Verfahren zur Ermittlung des Wertes von Renditeobjekten durch Kapitalisierung der Reinerträge, die mit diesen Objekten dauerhaft erwirtschaftet werden.

Das gesamte geplante vom Immobilienfonds eingeworbene Anlegerkapital.

Anlegerschutz zur Sicherung des von ihm angelegten Kapitals durch freiwillige oder gesetzliche Maßnahmen.

Kennziffer zur Bewertung des Anlageobjektes, die sich aus dem Verhältnis der gesamten Anschaffungskosten im Verhältnis zum jährlichen Gewinn errechnet.

Finanzierung zur Überbrückung des Zeitraums zwischen dem Erwerb des Anlagegenstandes und der eigentlichen bzw. vollständigen Erbringung des Eigenkapitals durch den Anleger.

Vergütung, die die Vermittlung der Anteile an der Fondsgesellschaft an den Vermittler zu zahlen ist.

Ausschüttung des Fonds, die nicht dem handelsrechtlichen Gewinn entspricht.

F

Handelbarkeit, Verfügbarkeit bzw. Veräußerbarkeit von Anteilen an geschlossenen Investmentvermögen bzw. sonstigen Vermögensgegenständen.

Kennzahl zur Angabe des prozentualen Verhältnisses zwischen Fremdquote und Gesamtkapital.

Umfang der Finanzierungsmaßnahmen, die der Beschaffung von Fremdkapital zur Deckung des Kapitalbedarfs dienen.

G

Summe aller Auszahlungen an den Anleger, die sich aus den erwirtschafteten Erträgen des Fonds und der Rückzahlung des ursprünglich eingezahlten Kapitals des Anlegers zusammensetzt. Seine Angabe erfolgt in der Regel in Prozent.

Rentabilitätsmaß, mit dem die Verzinsung des gesamten eingesetzten Kapitals, bestehend aus dem zugeführten Eigen- und Fremdkapital, berechnet wird.

H

Im Handelsregister einzutragender Betrag, bis zu dem ein Kommanditist/Anleger gegenüber Dritten für Verbindlichkeiten der Gesellschaft einzustehen hat.

I

Immobilienfonds sind Investmentfonds, bei denen das von den Anlegern eingezahlte Kapital hauptsächlich in Grundstücke und Gebäude investiert wird, das heißt das Fondsvermögen besteht vor allem aus Immobilien. Oftmals haben sich die einzelnen Immobilienfonds auf bestimmte Immobilienarten wie Wohnen, Büro, Handel, Sozialimmobilien oder andere spezialisiert. Für eine breitere Risikostreuung gibt es aber auch zahlreiche solcher Fonds, die in unterschiedliche Assetklassen investieren. Gerade für private Anleger, die zwar in Immobilien investieren möchten, aber hierfür keine Eigentumswohnung oder ein eigenes Haus kaufen möchten oder können, sind sie eine interessante Möglichkeit zur Geldanlage.

Grundsätzlich lassen sich Immobilienfonds in offene und geschlossene Immobilienfonds unterscheiden. Die Unterschiede in diesen beiden Arten liegen in der Risikostreuung, im jeweiligen Investitionsvolumen sowie in der Möglichkeit zum Verkauf der Anteile.

Gesetzlicher Oberbegriff für rechtlich selbständige Vermögen oder Sondervermögen, unter denen Anlegerkapital gebündelt wird.

Anteil der Initialkosten, die die Gesellschaft während der Beitrittsphase für fondbezogene Ausgaben zu zahlen hat.

Dynamisierung eines Betrages durch Knüpfung an eine die Entwicklung bestimmter Indizes zur Absicherung des Inflationsrisikos

Verordnung über die Grundsätze für die Ermittlung der Verkehrswerte von Grundstücken

J

Die Jahresnettokaltmiete ist der Mietansatz vermindert um die Betriebs-, Heiz- und Warmwasserkoste sowie weiterer Bewirtschaftungskosten wie die pauschalierten Instandhaltungskosten, Verwaltungskosten, und das Mietausfallwagnis.

K

Gesellschafter, bei dem in Abgrenzung zum Komplementär die Haftung gegenüber den Gesellschaftsgläubigern auf den Betrag einer bestimmten Vermögenseinlage beschränkt ist.

Nach § 161 HGB ist eine Gesellschaft, deren Zweck auf den Betrieb eines Handelsgewerbes unter gemeinschaftlicher Firma gerichtet ist, ist eine Kommanditgesellschaft, wenn bei einem oder bei einigen von den Gesellschaftern die Haftung gegenüber den Gesellschaftsgläubigern auf den Betrag einer bestimmten Vermögenseinlage beschränkt ist, während bei dem anderen Teil der Gesellschafter eine Beschränkung der Haftung nicht stattfindet.

Gem. § 17 Abs. 1 KAGB sind Kapitalverwaltungsgesellschaften Unternehmen mit satzungsmäßigem Sitz und Hauptverwaltung im Inland, deren Geschäftsbetrieb darauf gerichtet ist, inländische Investmentvermögen, EU-Investmentvermögen oder ausländische AIF zu verwalten. Die Verwaltung eines Investmentvermögens liegt vor, wenn mindestens die Portfolioverwaltung oder das Risikomanagement für ein oder mehrere Investmentvermögen erbracht wird.

L

In Liquiditätsprognosen werden die zu erwartenden Zuflüsse und Abflüsse zu einem festgelegten Prognosezeitraum ermittelt und ausgewiesen. Bei der Ermittlung der geplanten Zahlungsflüsse ist es möglich, verschiedene Faktoren zu berücksichtigen.

Hebel in Bezug auf den Gewinn und die Eigenkapitalrentabilität, indem diese durch die Aufnahme von Fremdkapital gesteigert werden, solange der Fremdkapitalzinssatz niedriger ist als die durchschnittliche Verzinsung des gesamten eingesetzten Kapitals.

M

Auf formlosen Antrag im Rahmen des § 1811 BGB vom Vormundschaftsgericht für „mündelsicher“ erklärte Investitionsanlage, die den Grundsätzen einer wirtschaftlichen Vermögensverwaltung nicht zuwiderläuft.

N

Der Nettovermögenswert drückt den rechnerischen Substanzwert eines Fonds aus Sicht des Anlegers aus.

Der Net Asset Value (NAV) oder Nettoinventarwert wird durch Bewertung des Investmentvermögens ermittelt. Er ergibt sich aus der Summe aller bewerteten Vermögensgegenstände abzüglich sämtlicher Verbindlichkeiten. Der Nettoinventarwert pro Anteil errechnet sich durch die Division des Wertes des Investmentvermögens durch die Zahl der in Verkehr gelangten Anteile.

O

Eine Objektgesellschaft ist eine zur Erreichung eines engen und genau definierten Zwecks gegründete Gesellschaft.

P

Teilgebiet des Immobilienmanagements und operatives Objektmanagement mit den Bereichen Planung, Steuerung, Controlling, Reporting und Risikomanagement.

anteilig

Ganz oder überwiegend auf die Bedienung von Hedgefonds spezialisierter Finanzdienstleister. Wichtige Tätigkeiten umfassen dabei die Bereitstellung von Fremdkapital gegen Sicherheiten zur Finanzierung von Einschuss und Nachschuss, Aufforderungen an Terminmärkte, die Beschaffung von Wertpapieren, Intermediärdiensten in Zusammenhang mit einer Wertpapierleihe, die Besorgung und Abrechnung von Wertpapiergeschäften, die der Hedge-Fonds tätigt und auch die Verwahrung von Wertpapieren.

Zeitraum, in dem Anteile einer Fondgesellschaft einem bestimmten Investorenkreis angeboten werden.

Q

Bisher keine Einträge vorhanden.

R

Gesamtheit der Aktiva eines Unternehmens nach Abzug des Fremdkapitals.

S

Bisher keine Einträge vorhanden.

T

Vertrag zur Regelung des Rechtsverhältnisses zwischen der Treuhänderin und dem Treugeber, insbesondere der Rechte und Pflichten sowie weiterer Vereinbarungen.

Natürliche oder juristische Person, die sich für Anleger im eigenen Namen an einer Anlagegesellschaft beteiligt ist, aber auf Rechnung und Risiko des Treugebers handelt.

Natürliche oder juristische Person, über die sich Anleger an der Anlagegesellschaft beteiligen. Sie nimmt nach außen die volle Rechtsstellung eines Eigentümers an, insbesondere haftet sie. Im Innenverhältnis ist sie dem Treugeber jedoch verpflichtet, nur gem. des Treuhandvertrages an der Anlagegesellschaft zu beteiligen.

Natürliche oder juristische Person, die dem Treuhänder Sachen oder Rechte im Hinblick auf eine Treuhandschaft überträgt und über die Treuhänder/Treuhandkommanditisten mittelbar eine Kommanditbeteiligung an der Fondsgesellschaft hält.

U

Bisher keine Einträge vorhanden.

V

Verrechnung von aktuellen Verlusten mit zeitlich vorherigen Gewinnen.

Der Verkehrswert wird durch den Preis bestimmt, der in dem Zeitpunkt, auf den sich die Ermittlung bezieht, im gewöhnlichen Geschäftsverkehr nach den rechtlichen Begebenheiten und tatsächlichen Eigenschaften und sonstigen Beschaffenheiten des Gegenstands der Wertermittlung ohne Rücksicht auf ungewöhnliche oder persönliche Verhältnisse zu erzielen wäre.

Der Verbraucherpreisindex ist ein Preisindex, der die durchschnittliche prozentuale Preisentwicklung aller Waren und Dienstleistungen misst, die private Haushalte für Konsumzwecke kaufen.

Das virtuelle Kapitalkonto dient bei ausgewählten Fonds gemäß Emissionsprospekt als Grundlage für den Verteilungsschlüssel des Auseinandersetzungsguthabens an die Anleger und entspricht nicht dem auszuzahlenden Betrag.

W

Klausel zur Sicherung der Geldschuld vor Veränderungen des Geldwertes, insbesondere zum Schutz vor Inflationsrisiken, indem die Zahlungsverpflichtungen an Preisentwicklungen angepasst werden.

Risiko der Wertveränderung, das vom Anleger im Hinblick auf das von ihm investierte Kapital zu tragen ist.

X

Bisher keine Einträge vorhanden.

Y

Bisher keine Einträge vorhanden.

Z

Vom Emittenten festgelegter Zeitraum, innerhalb dessen vor dem Börsengang neu auf den Mark kommende Wertpapiere im Rahmen einer Wertpapieremission zu einem festgelegten Preis gezeichnet werden können.

Betrag, zu dessen Einzahlung der Investor sich im Zeichnungsschein dem Fonds gegenüber verpflichtet.