Wieso ein Healthcare-Fonds?

Die demografischen Veränderungen und ihre Folgen sind in Deutschland seit vielen Jahren in nahezu allen Lebensbereichen spürbar. Die Pflege und Betreuung älterer Menschen sind besonders stark von den Folgen der demografischen Entwicklung betroffen. So ist in Deutschland eine kontinuierliche Zunahme der Zahl der Pflegebedürftigen zu beobachten – mit weiterhin ansteigenden Prognosezahlen.

Vor diesem Hintergrund bilden Healthcare-Immobilien, wie Pflegeimmobilien, Wohnanlagen für betreutes Wohnen oder Immobilien für die Tagespflege, eine nachhaltige Anlageklasse. Private und institutionelle Investoren können mit dieser Kapitalanlage attraktive wirtschaftliche Aspekte mit sozialem Verantwortungsbewusstsein vereinen.

Grafik/Tabelle Pflegeplatz- und Investitionsbedarf bis 2030, alternativ Mood-Foto

Schaubild zum Renditemodell Immobilienhandel

Investitionsmarkt Pflegeimmobilien

Derzeit existieren in Deutschland 13.600 Pflegeheime mit insgesamt 930.000 Pflegeplätzen. Dabei betrug die durchschnittliche Auslastung im Jahr 2017 rund 90,4 %.

Schon jetzt stehen rechnerisch immer weniger junge Familienangehörige zur Verfügung, die Pflege in der gewohnten häuslichen Umgebung übernehmen könnten. Neben der demografischen Entwickliung sind weitere Gründe dafür der Trend zu Singlehaushalten, sinkende Haushaltsgrößen, die steigende berufliche Mobilität sowie die zunehmende Berufstätigkeit von Frauen.

Entsprechend ist in den nächsten Jahren von einer weiterhin starken Zunahme der Nachfrage nach voll-, aber auch teilstationären Pflegeleistungen auszugehen. Berechnungen zufolge werden bis zum Jahr 2030 über 300.000 zusätzliche Pflegeplätze entstehen müssen. Außerdem wird es den Prognosen zufolge einen Substitutionsbedarf von rund 210.000 Pflegeplätzen bei bestehenden, jedoch nicht mehr marktfähigen, Einrichtungen geben.

Investitionsmarkt Betreutes Wohnen

Das Segment »Betreutes Wohnen« gewinnt zunehmend an Bedeutung. Es kommt dem Wunsch der Menschen nach Eigenständigkeit im Alter entgegen. Dabei werden neben den reinen Wohnleistungen auch Dienstleistungen und Betreuungen angeboten, die es älteren Menschen leichter machen, ihre Selbständigkeit zu erhalten. Dazu gehört beispielsweise ein hauseigener Notruf und die Versorgung mit Mahlzeiten aus der hauseigenen Küche.

Gemäß der aktuellen Pflegedatenbank existieren in Deutschland aktuell mehr als 6.200 betreute Wohnanlagen mit rund 303.000 Wohnungen, die zu rund 60 % von gemeinnützigen Anbietern betrieben werden.

Die Statistiken gehen beim Betreuten Wohnen von einem Bedarf aus, der zwischen 2,5 % und 5 % der Bevölkerung über 65 Jahren liegt. Selbst der niedrigere Wert belegt, dass der Bedarf derzeit höchstens zu rund 70 % gedeckt ist und unterstreicht somit das bestehende Wachstumspotenzial.

Grafik/Tabelle Betreutes Wohnen in den Großstädten Plätze pro 10.000 Einwohner ab 65 Jahren, alternativ Mood-Foto

Schaubild zum Renditemodell Immobilienhandel

Grafik/Tabelle Versorgung Pflegebedürftiger in Heimen, teil- und vollstationär, alternativ Mood-Foto

Schaubild zum Renditemodell Immobilienhandel

Investitionsmarkt Tagespflege

Einen wahren Boom erfahren derzeit teilstationäre Versorgungsformen wie der Bereich der Tagespflege.

Die Betreiber von Pflegeheimen oder -diensten wollen (stationäre) Tagespflegeeinrichtungen verstärkt ausbauen, weil es den Lebensumständen der Bevölkerung z. B. der Berufstätigkeit der Eltern und Verwandten sowie den älteren Menschen entgegen kommt. Ältere Menschen können länger selbständig Zuhause wohnen bleiben. Statt alleine zu sein, verbringen sie ihren Tag in einer behüteten Atmosphäre. Ihr Tagesablauf ist strukturiert und wird aktiv und kreativ gestaltet. Es gibt Mahlzeiten, die oftmals gemeinsam zubereitet werden. Pflegende Angehörige werden dadurch entlastet.

Mit einer Wachstumsrate von jährlich mehr als 10 % wird dieses Segment zunehmend zu einer zentralen Säule in der Versorgung pflegebedürftiger Menschen. Trotz der hohen Wachstumsrate liegt die Versorgungsquote in einem sehr niedrigen Bereich. Bundesweit summiert sich die Zahl der Tagespflegeplätze in Pflegeeinrichtungen derzeit auf lediglich 75.300.

Über den Fonds.

Unsere Strategie.

Der risikogemischte geschlossene Publikums-AIF »Verifort Capital HC1« investiert mittelbar über Objektgesellschaften oder unmittelbar in Pflegeeinrichtungen/Pflegewohnanlagen, Immobilien für betreutes Wohnen oder Objekte der Tagepflege an verschiedenen Standorten.

Bei der Auswahl der Fondsobjekte kann Verifort Capital auf die Expertise des eigenen Managements zurückgreifen, zusätzlich aber auch die Möglichkeiten des Schwesterunternehmens Carestone nutzen, einer der führenden Anbieter für Pflegeimmobilien in Deutschland mit langjähriger Markterfahrung.

Mit den Betreibern der zu investierenden Fondsimmobilien werden langfristige Mietverträge mit Laufzeiten von mindestens zehn bis 25 Jahren geschlossen, zuzüglich Verlängerungsoptionen.

Die Highlights.

Fondsvolumen

35.171.000 €

Mindest-beteiligung

5.000 €

Laufzeit

11,5 Jahre

Auszahlungs- prognose

Vierteljährlich in Höhe von 4,75 % p. a.

Die Fondskennzahlen im Überblick.

Fondsgesellschaft Verifort Capital HC1 GmbH & Co. geschlossene Investment KG
Art des Investmentvermögens Geschlossener inländischer Publikums-AIF
Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) ADREALIS Service Kapitalverwaltungs-GmbH, Drehbahn 7, 20354 Hamburg
Treuhandkommanditistin Verifort Capital Trust GmbH, Konrad-Adenauer-Straße 15, 72072 Tübingen
Beteiligung Verifort Capital Group GmbH Beteiligung als Kommanditist mit 1.002.000 €
Fondsimmobilien Pflegeimmobilien, Betreutes Wohnen, Tagespflege und ambulante Pflege
Fondsvolumen (ohne Ausgabeaufschlag) 35.171.000 € Prognose
Kommanditkapital (ohne Ausgabeaufschlag) 15.827.000 € Prognose (Zeichnungskapital 14.798.000 €)
Fremdkapital 19.344.000 € Prognose
Mindestbeteiligung 5.000 €, höhere Beträge müssen durch 1.000 teilbar sein
Ausgabeaufschlag 5 % auf das gezeichnete Kommanditkapital
Laufzeit (prognostiziert) 11,5 Jahre, gepl. Fondslaufzeit 31.12.2031
Kündigung durch Gesellschafter Eine ordentliche Kündigung des Anlegers in Bezug auf seine Beteiligung ist ausgeschlossen.
Einkunftsart Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung
Auszahlungsprognose (vor Steuern) Vierteljährlich in Höhe von 4,75 % p. a. bis 2031

Die Chancen & Risiken.

Die wesentlichen Chancen des Fonds:

  • Sachwert-Investitionen im zukunftsorientierten Markt von Sozialimmobilien

  • Risikomischung hinsichtlich der Zielmärkte, Objekt-/Nutzungsarten, Standorte, Immobilien und Betreiber

  • Bis zu fünf laufende, nachhaltige Sozialimmobilien (teilweise KfW-förderfähig)

  • Teilweiser Inflationsschutz durch indexierte Mietverträge mit den Betreibern der Einrichtungen

  • Erfahrene Betreiberpartner

  • Prognostizierte vierteljährliche Auszahlungen in Höhe von 4,75 % p. a. (vor Steuern)

  • Zinsgünstige Darlehen durch KfW40-Förderung und durchschnittliche Tilgungshöhe von 1,0 %

  • Reines Euro-Investment/Keine Fremdwährungsrisiken

  • Ausgewogenes Verhältnis von Eigenkapital und Fremdkapital (mindestens 50 % Eigenkapital in Betriebsphase/nach Platzierungsende)

Die wesentlichen Risiken des Fonds:

  • Mieter kommen ihren Pflichten aus dem jeweiligen Mietvertrag nicht oder nicht vollständig nach (Mietausfall-/Mietminderungsrisiko).

  • Höhere als prospektierte Aufwendungen für Instandhaltungen und Revitalisierungen

  • Negative Entwicklungen des jeweiligen Mikrostandortes/Auslastungsrisiko

  • Geringere als prospektierte Mietsteigerungen aufgrund niedrigerer als kalkulierter Inflationsrate

  • Höherer als prospektierter Zinssatz nach Ablauf der Zinsbindungen

  • Geringere als prospektierte Verkaufserlöse der Immobilien (Wertentwicklungsrisiko)

  • Eingeschränkte Fungibilität der Anteile

  • Risiken durch Veränderungen der wirtschaftlichen, steuerlichen und/oder rechtlichen Rahmenbedingungen

  • Totalausfallrisiko

  • Blind-Pool-Risiko

Unterlagen zum Fonds.

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